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Der Film

„Kinshasa Symphony“ handelt davon, wie Menschen inmitten einer der chaotischsten Städte der Welt eines der komplexesten Systeme menschlicher Zusammenarbeit aufbauen: ein Symphonieorchester. Es ist ein Film über den Kongo, über die Menschen von Kinshasa und über Musik.

 

„Kinshasa Symphony“ - ein Dreiklang:

Die Stadt: Kinshasa

Eine der jüngsten, größten, chaotischsten Städte der Welt. Eine der am schnellsten wachsenden ‚Mega-Cities’, ein Moloch. Beyond Chaos, als schon „jenseits von Chaos“ beschreibt der Dichter Thierry Mayamba Nlandu seine Stadt.  Er muss es wissen, er ist ein echter „Kinois“, ein Bewohner von Kinshasa.


Die Menschen - mehrere „Kinois“

In und durch ihre Stadt führen uns unter anderem die Brotverkäuferin Chantal Ikina, der Elektriker und Friseur Joseph Lutete, der Handwerker Albert Matubenza und der Prediger Armand Diangienda. Sie verbindet die Musik: Chantal und Joseph sind Violinisten, Albert spielt neben der Gitarre alle Streichinstrumente und Armand ist Dirigent.


Die Musik: „L’Orchestre Symphonique Kimbanguiste“

Die verschlungenen Wege dieser „Kinois“ durch die unterschiedlichen Welten ihrer Stadt treffen zusammen im Probenraum des einzigen Symphonieorchesters nicht nur Kinshasas oder des Kongo, sondern des ganzen subsaharischen Afrika.

Chantal, Joseph, Albert, Armand und das Orchester erlauben uns, sie in ihrem gesamten Umfeld zu begleiten und zu filmen. Die Zeit, die wir uns für das gegenseitige Kennenlernen nehmen werden, die Intensität dieser Begegnungen und der verbindende Faktor der Liebe zur klassischen Musik erlauben uns einen faszinierenden Blick auf die Gegenwart der Menschen im Kongo.

Ein Film über eine Stadt in Afrika, ihre Bewohner - und über ihre Musik: Händel,  Verdi, Beethoven.

„Kinshasa Symphony“ zeigt Kinshasa mit all seiner Fülle, Geschwindigkeit, Farbenpracht, Vitalität und Energie. Der Klang dieser Stadt und der Klang ihres Orchesters werden vermittelt durch ein Soundkonzept, das die Musik und die Atmosphäre von Kinshasa vereint.

Viele Jahre lang war das alles nicht nur sehr schwierig, sondern offiziell verboten; Diktator Mobutu wollte verhindern, dass die Welt Bilder vom Verfall seines Landes zu sehen bekommt. Deswegen gibt es aus dem Kongo, wenn überhaupt, nur Nachrichtenbilder im ‚Reportagestil’. „Kinshasa Symphony“ wird ein anderes Bild vom Kongo zeigen.

Das gemeinsame Musizieren, die Probenarbeit und schließlich die Konzerte des Orchesters, die unsere Protagonisten und mehr als zweihundert weitere ‚Kinois’ zusammenführen, sind großartige Bilder für die Kraft und Entschlossenheit, mit der sich die kongolesische Zivilgesellschaft aus einem jahrzehntelangen Teufelskreis von kolonialer Unterdrückung, Tyrannei, Armut und Krieg befreien will.

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12 Kommentare

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#12 banzouzi jean-grenard schrieb am 05.08.2010 14:37 answer

Je dis bravo aux réalisateurs allemands du film pour leur sens d'initiave ainsi qu'aux chantres et musiciens de l'orchestre symphonique kimbanguiste pour leur adhésion au projet. Attendant voir le film remporter encore du succès...

#11 tommy schrieb am 26.06.2010 22:41 answer

Très beau documentaire.

La touche allemande du réalisateur apporte un plus indéniable.

J'espère que le DVD contiendra l'entièreté du concert de l'OSK.

#10 Thomas schrieb am 25.06.2010 08:57 answer

Vu le film hier soir à Bruxelles. C'est magnifique! On rit, on pleure, on est transporté, on reçoit beaucoup d'énergie et... on redécouvre Beethoven. Excellent! Est-ce qu'il existe une BO?

News

23.9.2010
Kinostart in Deutschland

17.08.2010
The 6th Jecheon International Music & Film Festival presents the Grand Prize to "Kinshasa Symphony" from the International Competition section "World Music Film Today".

16.08.2010
Rhode Island Int. Film Festival 2010:
Grand Prize "Best Cinematography"
goes to "Kinshasa Symphony"
The 2010 Flickers: Rhode Island International Film Festival (RIIFF) announced the winners in this year’s film competition at its annual Awards Ceremony in downtown Providence, RI. The festival ran August 10th-15th and showcased over 200 cinematic works, including 35 World and 23 US/North American Premieres. The films were selected from a record entry base of over 4200 international submissions.
www.film-festival.org

12.08.2010
Filmmusik verbindet die Festivals in aller Welt: bei den Oberaudorfer Musikfilmtagen spielt die Jugendblaskapelle Filmmusikklassiker - zur Eroeffnung des Jecheon International Music & Film Festivals in Korea gibt es ebenfalls Filmmusik, diesmal gespielt auf koreanischen Saiteninstrumenten.
Beide Festivals sind noch jung. Beide sind ausgesprochen gastfreundlich und wunderbar musikorientiert. Fantastisch, dass beide "Kinshasa Symphony" zeigen! In Bayern mit deutschen Untertiteln, in Jecheon mit koreanischen.

29.07.2010
"Kinshasa Symphony" erhält eine "Lobende Erwähnung" beim Phoenix-Dokumentarfilmpreis 2010. >>>

27.07.2010
Pascal Capitolin stellt "Kinshasa Symphony" beim Durban International Film Festival vor: "Die erste Vorstellung fand vor vierhundert Schülern statt, die danach vor allem fragten, wieso Schwarze klassische Musik statt Rap oder ähnlichem spielen. Der Film kam sehr gut bei ihnen an - und gelacht wurde an ganz anderen Stellen als in Europa. In Südafrika haben schon erstaunlich viele Menschen von "Kinshasa Symphony" gehört."

20.07.2010
"Kinshasa Symphony" hat seine Premiere im Kongo.
Der Film läuft "open air" am 20.7., dann als Gala-Vorstellung für das gesamte Orchester am 21. Juli im "Hotel Venus" und am 22. Juli im "Centre Culturel Wallonie-Bruxelles" >>>

26.06.2010
„Kinshasa Symphony“ erhält den Publikumspreis beim „Festival des Deutschen Films“ >>>

04.05.2010
AWARDS OPEN DOEK FILMFESTIVAL 2010
Special Mention: Kinshasa Symphony
"The jury was very enthusiastic about the portrayal of the creative musicians in Congo."

 

15.3.2010
"Kinshasa Symphony" als Eröffnungsfilm am 15.4.2010 beim renomierten Festival "Visions du Réel" in Nyon (Schweiz)

8.3.2010
Weltpremiere von "Kinshasa Symphony" auf der Berlinale 2010 ein voller Erfolg: zwei ausverkaufte Vorstellungen, begeisterter Applaus, großes Interesse beim Publikum

18.01.2010
„Kinshasa Symphony“ auf der Berlinale 2010
Der Film „Kinshasa Symphony“ läuft als „Berlinale-Special“ am 17. Februar 2010 um 21:45 Uhr (Whg. 18.2. um 18:00 Uhr Cubix 8)

30.10.2009
Das Filmteam ist zurück in Berlin. Die Endfertigung des Filmes hat bereits begonnen.

16.10.2009
Die zweite Drehphase in Kinshasa hat begonnen. Glücklicherweise lässt der große Regen noch auf sich warten. Proben, Außenaufnahmen, Musikerportraits und ein neuer Protagonist: Ein Tubist mit eigener Apotheke. Noch hat der Kameramann beide Schuhe...

4.10.2009
Sounding Images ist es gelungen, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin auf das Projekt aufmerksam zu machen. Das Orchester gab dem Drehteam eine Kiste mit Instrumenten für das L'Orchestre Symphonique Kimbanguiste mit. Geplant ist eine langfristige Partnerschaft zwischen den beiden Orchestern. Auch ein Instrumentenbauer soll nach Kinshasa Reisen, um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

20.08.2009
Sounding Images ist es gelungen, für das Projekt „Kinshasa Symphony“ die Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. zu erhalten, worauf wir sehr stolz sind.

19.08.2009
Die erste Drehphase ist beendet. Bis auf einen Schuh des Kameramanns, der auf dem Rückflug verloren ging, ist das Team mitsamt Equipment wohlbehalten zurückgekehrt…